VVZ WS (2008-2009)

Die rot angegebenen "Regelsemester" beziehen sich primär auf die BA / MA Studienordnungen; für diealten Magister- / Diplomstudienordnungen haben sie den Charakter von Empfehlungen.

Achtung!

  1. Mit der BA / MA Umstellung ist zu allen Lehrveranstaltungen eine Anmeldung via UK-Online erforderlich.
  2. Da im kommenden Wintersemester mit einer starken Erhöhung der Teilnehmerzahlen an der Softwaretechnologie II (Games / 3D) zu rechnen ist, wird für diese Veranstaltung, unabhängig von UK-Online auch um eine direkte und frühzeitige Anmeldung an manfred.thaller@uni-koeln.de gebeten.

Inhalt

Vorlesungen

J. Rolshoven, zus. mit M. Thaller: Einführung in die Informationsverarbeitung (VVZ-Nr.: 5194)

Zeit: Do. 10'00 - 11'30,
Beginn: 16. Oktober
Raum: HS XVIII
Offizieller Titel der Lehrveranstaltung: Einführung in die Informationsverarbeitung
BA Informationsverarbeitung (BM1) BA Medieninformatik (BM1)
Im Regelfall: BA Studiengang 1. Semester Credit Points: 2
Die Vorlesung führt die Studienanfänger in das Fach Informationsverarbeitung ein und behandelt die Grundlagen der Informationstechnologien und ihren anwendungsorientierten Einsatz in der geisteswissenschaftlichen Fachinformatik.

M. Thaller, zus. mit J. Rolshoven: Softwaretechnologie für Fortgeschrittene (VVZ-Nr.: 5195)


 
Offizieller Titel der Lehrveranstaltung: Softwaretechnologie für Fortgeschrittene
MA Informationsverarbeitung (M1) Software Engineering MA Medieninformatik (M1) Software Engineering MA EuroMACHS (M1) Advanced Programming
Im Regelfall: Masterstudiengang 1. Semester Credit Points: 2

Entfällt!

M.Prang: Visuelle Programmierung / Character Design (VVZ-Nr.: 5195a)

Zeit: Mo. 16'00 - 17'30,
Beginn: 13. Oktober
Raum: RRZK-B 0.27

Offizieller Titel: Visuelle Programmierung I
BA Informationsverarbeitung (WP3) BA Medieninformatik (AM3) MA Informationsverarbeitung (WPB3)
Im Regelfall:
5. Semester (BA Informationsverarbeitung)

5. Semester (BA Medieninformatik)
1. Semester (MA Informationsverarbeitung)
Credit Points:4 (BA und MA Informationsverarbeitung), 2 (BA Medieninformatik)

Diese Veranstaltung ersetzt die ursprünglich von Prof. Lang engekündigte (Prof. Lang hat ein Freisemester).

An Hand des Softwaresystems XSI wird eine gründliche praktische Einführung in die visuelle Programmierung geboten, die mit einer Einführung in das Design und die Implementation von "Characters", also visuellen Repräsentationen von Figuren, ausklingt.

Anmerkung: Für die Informationsverarbeitungsstudiengänge, bei denen dies eine Wahlpflichtveranstaltrung ist, schließt sie mit einer mündlichen Prüfung ab. Für die Medieninformatiker, bei denen dieses Modul im Sommersemester weitergeführt wird, entfällt die Prüfung.

 

Proseminare

S. Kurz: Historisch-kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung (Teil 1) Texte als Information (VVZ-Nr.: 5199)

Zeit: Fr. 8'00 - 9'30
Beginn: 17. Oktober
Raum: Raum 210 WISO Gebäude
Offizieller Titel: HKI I: Websysteme, XML, relationale Datenbanken
BA Informationsverarbeitung (BM3) HKI BA Medieninformatik (BM2) HKI
Im Regelfall: 1. Semester Credit Points: 4
Dieses Proseminar hat drei Ziele: (a) Vertrautheit mit den Prinzipien der wichtigsten in Medien und Geisteswissenschaften gebräuchlichen IT-Anwendungen samt (b) der Fähigkeit, sich in neue Softwarepakete, die sie implementieren, rasch und selbständig einarbeiten zu können.; ergänzt durch (c) die Vertrautheit mit den grundlegenden Diskussionen um die Anwendung der IT im nicht-naturwissenschaftlichen Bereich.

Auf der Ebene praktischer Arbeit heißt dies im ersten Teil: WWW authoring und Markupsprachen am Beispiel von XML.

Praktische Übungen, die als Leistungsnachweis dienen, werden in Form von einigen semesterbegleitenden Projekten organisiert, die die Anwendung der gelernten Techniken auf das Material des jeweiligen Projekts bezwecken.

Diese praktischen Übungen bestehen aus zwei Teilen: Kleineren Aufgabenstellungen, die auf der Basis der in der jeweiligen Stunde erarbeiteten Techniken zu lösen sind und eine Arbeit am Semesterende, die in einem der drei praktischen Blöcke den Nachweis der Fähigkeit erbringt, sich in eine nicht im Detail behandelte, weiterführende Technik selbständig einzuarbeiten.

P. Melms: Basisinformationstechnologie / HK - Medien (Teil 1)
(VVZ-Nr.: 5197)

Zeit: Mi. 17'45 - 19'15
Beginn: 15. Oktober
Raum: 210 (WiSo Gebäude, 2.Stock)
Offizieller Titel: BIT I: Kodierung, Rechnerstrukturen, vernetzte Systeme, Betriebssysteme
BA Informationsverarbeitung (BM1) BIT BA Medieninformatik (BM1) BIT
Im Regelfall: 1. Semester Credit Points: 4

Dieses Proseminar bildet den ersten Teil einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung, die allgemeine technische Grundlagen der Informatik vermittelt. Inhalt des ersten Semesters sind die grundlegende Struktur von Rechnersystemen, der Aufbau und die Komponenten von Betriebssystemen, Notationen und Formalismen zu ihrer Beschreibung, Programmiersprachen, Grundlagen der Darstellung unterschiedlicher Medien auf dem Rechner.

Ziel der Veranstaltung ist in erster Linie die Vermittlung einer handwerklichen Grundlage für das Verstehen und Erstellen von Komponenten in Informationssystemen.

M. Thaller: Softwaretechnologie I (C++, Teil 1) (VVZ-Nr.: 5201)

Zeit: Di. 10'00 - 11'30
Beginn: 21. Oktober
Raum: RRZK-B Raum 1.14
Offizieller Titel:Softwaretechnologie I: Objektorientierte Programmierung
BA Informationsverarbeitung (BM4b) ST BA Medieninformatik (BM3) HKI
Im Regelfall: 3. Semester Credit Points: 4
Diese Übung bietet eine Einführung in die objektorientierte Sprache C++, die eine der derzeit gängigen Standardsprachen, vor allem für Aufgabenstellungen mit kritischer performance, wie sie sich insbesondere bei der Verarbeitung nicht-textueller Information ergeben.

Der erste Teil der Veranstaltung konzentriert sich auf die grundlegenden Sprachbestandteile, die für allein stehende Programme zentral sind; im Sommersemester werden jene im Vordergrund stehen die für die Programmierung wiederverwendbarer Komponenten, und für die Handhabung größerer Systeme vordringlich sind.

Da HK Anwendungen - und vor allem solche der Medieninformatik - meist relativ große Datenmengen verarbeiten und in letzter Zeit oft netznah gestaltet werden, wird der Dateiverarbeitung, grundlegenden Voraussetzungen der Bildverarbeitung und der Netzkommunikation größeres Augenmerk geschenkt, als sonst in Einführungsveranstaltungen üblich.

Wiss. Übungen

Karin Hoehne: Programmierübung C++ (VVZ-Nr: 5204)

Zeit: Mo. 17'45 - 19'15
Beginn: 20. Oktober
Raum: RRZK-B Raum 1.14
Programmierpraktikum
BA Informationsverarbeitung (BM4b) ST BA Medieninformatik (BM3) ST
Im Regelfall: 3. Semester Credit Points: 2
Die Übung vertieft die im "Proseminar Softwaretechnologie C++" vermittelten Kenntnisse. Sie trainiert dabei vor allem jene Techniken, die für die erfolgreiche Lösung der Semesteraufgaben dieser Veranstaltung notwendig sind.

M. Thaller: Softwaretechnologie II (Teil 1): Simulation und 3D Programmierung (VVZ-Nr.: 5207)

Zeit: Do. 12.00 -13.30

Raum: RRZK-B 0.27
Offizieller Titel: Visuelle Programmierung I
BA Informationsverarbeitung (WP3) BA Medieninformatik (AM3) MA Informationsverarbeitung (WPB3)
Im Regelfall:
5. Semester (BA Informationsverarbeitung)

5. Semester (BA Medieninformatik)
1. Semester (MA Informationsverarbeitung)
Credit Points:2 (BA und MA Informationsverarbeitung, 3 (BA Medieninformatik)
Vorbesprechung: Montag, 15. Oktober, 15'15, HKI Büro

Pflichtveranstaltung im Hauptstudium des Diplomstudienganges Medienwissenschaften / Fach "Medieninformatik".

In der Veranstaltung wird in die Grundlagen der Gestaltung von Simulationen mit graphischen Effekten - besser bekannt als Games -, bzw. von 3D Techniken, die in die Virtual Realityprogrammierung einmünden, besprochen.
Sie ist als "Laborpraktikum" organisiert, besteht also im Wesentlichen aus lose betreuter eigener Arbeit. Für das Diplomstudium der Medieninformatik ist die Veranstaltung verpflichtend. Einzelne zusätzliche Studienplätze können u.U. nach persönlicher Anmeldung vergeben werden.
Die Teilnahme setzt intensive praktische Programmierarbeiten in der Sprache C++ voraus. Der vorherige Abschluss der "Softwaretechnologie C++ I" ist verpflichtend.

M. Gontek: Visualisierung semantischer Information (VVZ-Nr: 5206)

Zeit: Mi. 12'00 - 15'30
Beginn: 15. Oktober (vierzehntägig)
Raum: PC72 (Philosophikum),1.Sitzung in Raum 109 des RRZK-B
Offizieller Titel: Anwendungsgebiet
BA Informationsverarbeitung (AM2) Humanities Computer Science BA Medieninformatik (AM1) / (AM2) Humanities Computer Science
Im Regelfall:
5. Semester (Informationsverarbeitung)

3. Semester (Medieninformatik: AM1)
5. Semester (Medieninformatik: AM2)
Credit Points:
3 (Medieninformatik)
2 (Informationsverarbeitung

ACHTUNG: Die erste Sitzung (15.10.2008) findet im Raum 109 des Rechenzentrums (RRZK-B in der Berrenrather Str. 136, http://www.uni-koeln.de/rrzk/org/standorte.html#b) statt!

Informationsvisualisierung und visuelle Benutzerinterfaces sind eine wichtige Strategie Informationen in der die Datenflut des WWW zu finden und zugänglich zu machen. Dieses Seminar führt in die grundlegenden Konzepte der Informationsvisualisierung ein. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Visualisierung von Netzwerkstrukturen, da sie im Kontext des WWW und Semantic Web aktuell eine große Rolle spielt. Ergänzend zu den theoretischen Grundlagen und Anwendungsbeispielen werden einige Softwaretoolkits zur Interfaceentwicklung wie z.B. Processing und Prefuse vorgestellt, mit denen auch praktisch experimentiert werden soll.

Dozenten der Universitäten Coimbra, Lecce und Turku: The European dimension of Cultural Heritage Information Technology. (VVZ-Nr: 5214 )

Zeit: nach Vereinbarung
Beginn: noch offen
nach Vereinbarung
Offizieller Titel: The European dimension of Cultural Heritage Information Technology.
MA EuroMACHS (M2) "International Preparatory Module"
1. Semester Credit Points: 3
This seminar introduces into the focal areas of the partner universities. A short seminar paper, which has to be submitted in English, verifies the ability of the students to write about a topic from the focal area of the university the choose for their second term. This seminar will be based upon block classes taught by teachers from the partner universities in Cologne during the first stage of the term, coursework than being supervised, with some local support, by the teachers from these universities.
This course will be taught in English.

Hauptseminare

M. Thaller: Das Semantic Web in Papierform und Praxis: CIDOC-CRM (VVZ-Nr: 5209)

Zeit: Do. 16'00 - 17'30
Beginn: 16. Oktober
Raum: B III
Offizieller Titel: Humanities Computer Science
BA Informationsverarbeitung (AM2) "Humanities Computer Science" BA Medieninformatik (AM1) "Humanities Computer Science"
Im Regelfall: 5. Semester Credit Points: 5
Der Begriff "Semantic Web" zählt zu den unbestreitbaren "Buzzwords" in den Diskussionen der laufenden Jahre um die Weiterentwicklung des Internet. Die tatsächliche Substanz realisierter Projekt ist freilich relativ "dünn", während der inhaltsleere Enthusiasmus sich mittlerweile dem Konzept "Web 2.0" zugewandt hat. Das heisst, in den nächsten Jahren wird sich entscheiden, welche der für das Semantic Web entwicklten Ansätze substantiell genug waren, um Bestand zu haben und welche ihren Weg in die Makulatur finden werden.
Hinter dem aufsehenerregenden Konzept des "Semantic Web" versteckt sich eine allgemeine Vision eines WWW, das nicht mehr auf der Ebene von Zeichenketten, sondern von Begriffen operiert. Aus dieser Vision entstanden umfangreiche Spezifikationen von Technologien, die das Verbinden von Bedeutungen, anstelle von Zeichenketten, unterstützen sollen. Als Problem des Ansatzes hat sich (wie ähnlich in früheren Phasen der Entwicklung der Artficial Intelligence) erwiesen, dass vor der "Ernte" durch die Möglichkeiten dieser Technologien extrem hoher menschlicher Aufwand bei der Beschreibung und Formalisierung von Objekten und Konzepten steht. Innerhalb dieser Entwicklungen insgesamt sticht das sogenannte "CIDOC Conceptual Reference Model (CRM)" dadurch hervor, dass es einige der Basistechnologien des Semantic Web so weit auf die Ebene der Anwendungsreife bringt, dass praktische Experimente im Bereich der Verwaltung und Beschreibung von medialen und anderen Objekten, insbesondere der Historischen Kulturwissenschaften, möglich werden.
Das Seminar beginnt, nach einer Bestandsaufnahme der Kenntnisse der SeminarteilnehmerInnen, mit kurzen Überblicksreferaten zu den wichtigsten Konzepten aus diesem Bereich. Danach folgt die gemeinsame Identifikation und Formulierung der Themen für die Hausarbeiten.
Als Seminararbeit ist entweder die Anfertigung einer Theoriearbeit, die die vorgestellten Prinzipien hinter diesem abstrakten Modell weiterverfolgt, oder die praktische Umsetzung eines Systems, das es nutzt, möglich.

M. Thaller: Software Engineering: I/O Metaphern / Filehandling (VVZ-Nr: 5211)

Zeit: Di. 14'00 - 15'30
Beginn: 21. Oktober
Raum: PC72 (Philosophikum)
Offizieller Titel: Humanities Computer Science
MA Informationsverarbeitung (M1) "Software Engineering" MA Medieninformatik (M1 / M2) "Humanities Computer Science" MA EuroMACHS (M1) "Advanced Programming"
Im Regelfall:
1. Semester (Informationsverarbeitung)

1. Semester (EuroMACHS)
1. Semester (Medieninformatik: M1)
3. Semester (Medieninformatik: M2)
Credit Points: 7

Bis zu Beendigung der Umbaumaßnahmen im CIP Pool im Übungsraum des Forschungsarchivs für Antike Plastik!
(Sie finden es im gleichen Korridor wie das HKI Büro, am Ende des Korridors, durch die geschlossene Glastüre, letzte Türe rechts.)

Der rasche Zugriff auf große Datenmengen wird heute vielfach durch einen Rekurs auf Datenbanksoftware realisiert, die Werkzeuge für die Indizierung von Datenfeldern bereitstellt. Das ist relativ einfach, führt bei wirklich signifikanten Datenmengen, vor allem bei Volltextsystemen, aber zu erheblichen Problemen, da ja der nutzlose Overhead des DBMS mitgeschleppt wird. Im Vergleich dazu gewinnen Systeme wie Google Ihre hohe Performanz nicht zuletzt durch die direkte Implementation von Dateizugriffen, die die den Standardzugriffen aller verbreiteten Programmiersprachen zu Grunde liegende Metapher "eine Datei ist ein sequentieller Strom von Bytes" unterlaufen. Ähnliches läßt sich bei anderen Klassen von Softwaresystemen beobachten.
Wir sichten die Literatur zu nicht-sequentiellen Arten des Dateizugriffs, studieren die Rolle nicht-trivialer I/O Metaphern in professionellen Anwendungen aus medialen und historisch-kulturwissenschaftlichen Systemen und untersuchen die Probleme bei der Implementation genuin nicht-linearer Dateizugriffe.
Alle praktischen Übungen finden dabei in den Klassenbibliotheken von Qt statt, das einerseits die f&uum;hrende platformunabhängige C++ Umgebung ist, andererseits, da eine Grundlage gängiger Linux-Betriebssystemkomponenten, gute Beispiele für die hochperformante Implementation professioneller Softwarekomponenten bietet.
Als Seminararbeit wird die Einbettung einer Klasse in Qt erwartet, die eine bestimmte Art des fortgeschrittenen Filehandling unterstützt.
Für dem Masterstudiengang "Medieninformatik" sind zweiSeminare dieses Titels erforderlich. Davon wird in der Regel eines im ersten und eines im dritten Semester empfohlen.

Andere Veranstaltungstypen

M. Thaller: Kolloquium "Digitale Bibliotheken" (VVZ-Nr: 5213)

Zeit: Fr. 12'00 - 13'30
Beginn: 17. Oktober
Raum: B III
Offizieller Titel: Humanities Computer Science
MA Informationsverarbeitung (M3) "Formalisierung geisteswissenschaftlicher Problemstellungen" MA Medieninformatik (M1 / M2) "Implementation komplexer Systeme" MA EuroMACHS (M1) "Formalising Cultural Historical Problems"
Im Regelfall: 1. Semester Credit Points:
4 (Informationsverarbeitung, EurMACHS , Mittelalterstudien, Medieninformatik M1)
2 (Medieninformatik M2)
Der Prozess, durch den derzeit der Inhalt der Bibliotheken, Archive und Museen insgesamt in die digitale Form überführt wird, gehört zu den tiefsten Eingriffen der modernen Informationstechnologie in den herkömmlichen Umgang mit Information. Dieser grundlegende Wandel wird im Rahmen eines lektürebetonten Kolloquiums behandelt, das gezielt eine ganze reihe von Studiengängen bedient. Von den TeilnehmerInnen wird erwartet, sich in der Diskussion mit der Sichtweise der jeweils anderen Disziplin auseinanderzusetzen.
Für den Masterstudiengang Informationsverarbeitung zielt das Kolloquium auf die Erarbeitung von Kenntnissen der grundlegenden Technologien digitaler Bibliotheken, der Felder auf denen derzeit methodische Diskussionen dazu geführt werden und der Vertrautheit mit wichtigen Anwendungen digitaler Bibliothekstechnologie in den Historischen Kulturwissenschaften. Für diesen Studiengang ist die Teilnahme mit einem Referat verbunden; es werden 4 CPs vergeben.
Für den Masterstudiengang Medienwissenschaften / Medieninformatik geht es um das Verständnis fü die Organisation des Zugriffs auf mediale Repositorien, also insbesondere auf die spezifischen Probleme bei der Organisation von Speichersystemen für Video-, Audio- und interaktiven Medien. Für diesen Studiengang ist die Teilnahme mit praktischen Übungen mit Anwendungssoftware verbunden; wird die Veranstaltung fÜr das Mastermodul M1 verwendet, wird eien Präsentation der Lösung erwartet - es werden 4 CPs vergeben. Für das Mastermodul M2 wird nur ein Kurzereferat erwartet - es werden 2 CPs vergeben.
Für den Masterstudiengang European Multimedia Arts and Cultural Heritage Studies verbinden sich Fragen der beiden erstgenannten Stuiengänge mit der Vorbereitung auf die Arbeit mit diesen Techniken im internationalen Umfeld, also insbesondere Fragen der Mehrsprachigkeit. Für diesen Studiengang ist die Teilnahme mit einem Referat verbunden; es werden 4 CPs vergeben.
Für den Masterstudiengang Mittelalterstudien steht die Frage nach der Umsetzung klassischer Editionsprinzipien im digitalen Umfeld im Zemturm der Betrachtung. Für diesen Studiengang ist die Teilnahme mit einem Referat verbunden; es werden 4 CPs vergeben.

Dozenten der Universitäten Coimbra, Lecce und Turku: The European dimension of Cultural Heritage Information Technology. (VVZ-Nr: 5215)

Zeit: nach Vereinbarung
Beginn: noch offen
nach Vereinbarung
Offizieller Titel: The European dimension of Cultural Heritage Information Technology.
MA EuroMACHS (M2) "International Preparatory Module"
Im Regelfall: 1. Semester Credit Points: 8
This web based course provides a series of lectures in the usual form of computer based teaching modules, which give short introductions into the specific background knowledge which the students of all the individual partner universities are expected at their home universities to have at the beginning of the master course. This ensures, that wheresoever they spend their second term, they are familiar with the central concepts and skills taught at the university receiving them. While generally speaking, the level of knowledge at the individual universities at the beginning of the master course is equal, the content expected at the partner universities is highly different (Cologne students, e.g., are in some IT areas expected to know more at the beginning of the master course, as would be required of their colleagues at other universities even at the end of the MA). Based on these introductory web based modules, the students of each participating universities are than expected to communicate intensively with their colleagues at the other universities, basically acting as teaching assistants in their starting speciality to their colleagues, to ensure, that the differences in background are levelled during the first term. The high number of CPs offered for that course reflects the expectation, that a student will actively (i.e., by writing as short text on part of his / her starting background knowledge) contribute to this learning process by at least two non-trivial interventions every week.
This course will be taught in English.