|
Bis zu Beendigung der Umbaumaßnahmen im CIP Pool im Übungsraum des Forschungsarchivs für Antike Plastik!
(Sie finden es im gleichen Korridor wie das HKI Büro, am Ende des Korridors, durch die geschlossene Glastüre, letzte Türe rechts.)
Der rasche Zugriff auf große Datenmengen wird heute vielfach durch einen Rekurs auf Datenbanksoftware realisiert, die Werkzeuge für die Indizierung von Datenfeldern bereitstellt. Das ist relativ einfach, führt bei wirklich signifikanten Datenmengen, vor allem bei Volltextsystemen, aber zu erheblichen Problemen, da ja der nutzlose Overhead des DBMS mitgeschleppt wird. Im Vergleich dazu gewinnen Systeme wie Google Ihre hohe Performanz nicht zuletzt durch die direkte Implementation von Dateizugriffen, die die den Standardzugriffen aller verbreiteten Programmiersprachen zu Grunde liegende Metapher "eine Datei ist ein sequentieller Strom von Bytes" unterlaufen. Ähnliches läßt sich bei anderen Klassen von Softwaresystemen beobachten.
Wir sichten die Literatur zu nicht-sequentiellen Arten des Dateizugriffs, studieren die Rolle nicht-trivialer I/O Metaphern in professionellen Anwendungen aus medialen und historisch-kulturwissenschaftlichen Systemen und untersuchen die Probleme bei der Implementation genuin nicht-linearer Dateizugriffe.
Alle praktischen Übungen finden dabei in den Klassenbibliotheken von Qt statt, das einerseits die f&uum;hrende platformunabhängige C++ Umgebung ist, andererseits, da eine Grundlage gängiger Linux-Betriebssystemkomponenten, gute Beispiele für die hochperformante Implementation professioneller Softwarekomponenten bietet.
Als Seminararbeit wird die Einbettung einer Klasse in Qt erwartet, die eine bestimmte Art des fortgeschrittenen Filehandling unterstützt.
Für dem Masterstudiengang "Medieninformatik" sind zweiSeminare dieses Titels erforderlich. Davon wird in der Regel eines im ersten und eines im dritten Semester empfohlen.
|